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Literatur und Alltagserfahrung

Die Lesegruppe in der Literaturpost

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Fritz Peter Doelling

«Literatur und Alltagserfahrung» ist theoretische Reflexion und Erfahrungsbericht zweijähriger Praxis in einer Lesegruppe. Jenseits von didaktischen Rezepten und der «Erfassung» von Rezeptionszeugnissen und Rezipienten von «oben», versucht diese Arbeit neue Wege zu gehen.
These ist, dass durch die kollektive Rezeption von Literatur in autonomen Gruppen sich die ideologische Funktion von Literatur im Herrschaftsapparat hin zu einer emanzipativen Funktion verschieben kann.
Private Moral, Alltagsverstand und Alltagserfahrung können sich in der Lesegruppe unzensiert artikulieren und durch die dialektische Kritik von Literatur an Alltagserfahrung und Alltagserfahrung an Literatur verändern.
Aus dem Inhalt: Annäherung an den realen Leser - Die Lesegruppe in der Literaturpost - Gruppenrezeption und soziales Lernen - Literatur und soziokulturelle Bewegungen - Die Hamburger Dilettantismusdebatte.