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Joyce Carys erste Trilogie

Als dichterische Gestaltung seiner Wirklichkeitsauffassung

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Ulrike Müller-Glodde

Ausgehend von der Kontroverse um Joyce Carys Moral - und die seiner Romanfiguren - untersucht die Arbeit die Wirklichkeitsauffassung des Schriftstellers, die Entsprechungen, die sich dazu in der Philosophie Henri Bergsons finden, und die erzählerische Gestaltung, die diese Konzeption in Carys erster Trilogie gefunden hat. Das Zeugnis von Carys Nachlassverwalterin und zahlreiche Parallelstellen aus Bergsons Schriften dienen als Beleg dafür, dass die Gedankenwelt des Autors dem Bereich der Lebensphilosophie zuzuordnen ist. Leitlinie der Untersuchung ist der Vorwurf des Wertrelativismus, der mittels einer inhaltlichen und formalen Analyse der drei Romane Schritt für Schritt widerlegt wird.
Aus dem Inhalt: U.a. Joyce Carys Wirklichkeitsauffassung (unter Berücksichtigung von Henri Bergsons Lebensphilosophie) - Kunst und Wirklichkeit - Die Form der Trilogie - Wertungen durch den impliziten Autor.