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Natur und Freiheit in Goethes «Die Wahlverwandtschaften»

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Monika Hielscher

Das Geflecht aus «heiterer Vernunftfreiheit» und «leidenschaftlicher Notwendigkeit» in den «Wahlverwandtschaften» wird analysiert und u.a. auf die Begrenzungen und Prägungen menschlicher Wesensgesetzlichkeiten, auf die Relationen zwischen Sein und Bewusstsein und damit auf die menschlichen Möglichkeiten der Eigenverantwortbarkeit des Lebens hin untersucht. Psychologische, ethische und soziale Einflüsse wie auch die Goethes Weltbild kennzeichnende Einbettung des Menschen in die Geist-Natur werden erörtert und führen von der sich in der Gestalt der Ottilie in äusserster Konsequenz manifestierenden Widersprüchlichkeit menschlichen Seins zur notwendig widersprüchlichen Stellung des Menschen zum Göttlichen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die chemische Formel als Gleichnisrede - Die äussere Natur in ihrem Bezug zur inneren Natur des Menschen - Ottilies Beziehungen zu ihrer sozialen Umwelt - Transzendenz oder Immanenz?