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Adolf von Harnack

Theologe, Pädagoge, Wissenschaftspolitiker

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Winfried Döbertin

Adolf von Harnack wollte unter den Bedingungen seiner Zeit - des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts - christlichen Glauben und wissenschaftliche Bildung miteinander so in Übereinstimmung bringen, dass intellektuell verantworteter Glaube als Sinndeutung der menschlichen Existenz möglich sein sollte. Deshalb ist seine Theologie unter den geistes-, theologie- und sozialgeschichtlichen Bedingungen seiner Zeit zu untersuchen. Aus seiner Theologie zog Harnack Folgerungen für seine eigene Bildungsarbeit sowie für die Gestaltung des Bildungswesens und der Wissenschaftsorganisation (vor allem der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der heutigen Max-Planck-Gesellschaft). Harnack folgend hat der Historiker zu fragen, was der von ihm untersuchte Gegenstand für seine eigene Gegenwart bedeutet. Dieser Versuch wird in der Schrift unternommen.
Aus dem Inhalt: Die Biographie Adolf von Harnacks. Das «Wesen des Christentums» - Harnacks Theologie. H.s Theologie in historischer Perspevtive. Ihre Gegenwartsbedeutung. Wer ist ein gebildeter Mensch? - Anregungen zur Pädagogik. H.s Denken und die Gegenwart.