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Funktion und Bedeutung landschaftlicher Elemente in der griechischen Reliefkunst archaischer bis hellenistischer Zeit

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Silke Wegener

In der griechischen Reliefkunst ab archaischer Zeit bis in den späten Hellenismus hinein darf die Verwendung landschaftlicher Elemente nicht vordergründig als eine unverbindliche Abbildung natürlicher Gegebenheiten verstanden werden, da nahezu stets ein Symbolcharakter für scheinbar so wertfreie Dinge wie Felsblock oder Baumstamm ermittelt werden kann. Die jeweilige Bedeutung ist gattungsmässig und damit thematisch gebunden; das Spektrum reicht von Allusionen auf mythische Räume über Weihempfängern zugeordnete Charakteristika bis zu einer besonders in der Spätzeit dominierenden Überhöhungsformel.
Aus dem Inhalt: Reliefs archaischer Zeit - Reliefs vom Strengen Stil bis zum Hellenismus: Architektur-, Urkunden-, Weih- und Grabreliefs - Der Späthellenismus und die Frage nach dem Landschaftsrelief.