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Simulation des Worterkennens

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Arno Schilling

Wie ein isoliertes Wort von einem geübten Leser wahrgenommen wird, ist eine zentrale Frage der Leseforschung. McClelland und Rumelhart haben bei ihrem interaktiven Aktivierungsmodell, ausgehend von einer hierarchischen und parallelen Organisation der visuellen Wahrnehmung, diesen kognitiven Prozess in einem Neuronennetzwerkmodell dargestellt. Die diesem Modell zugrundeliegenden Annahmen sowie die Erweiterungsfähigkeit werden experimentell und in einer Simulationsstudie untersucht. Aufgrund der experimentellen Daten sowie der Plausibilität wird das Modell modifiziert und strukturell um eine phonologische Verarbeitungsstufe erweitert. Das Modellverhalten und die Parameter werden diskutiert.
Aus dem Inhalt: Worterkennung - Buchstabenerkennung - Reicher-Paradigma - Lexikalische Entscheidungsaufgabe - Neuronennetzwerkmodelle - Computersimulation.