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Die Formbedürftigkeit nachträglicher Änderungen von Grundstückskaufverträgen

Unter Berücksichtigung der mit diesen im Zusammenhang stehenden Verträge (insbesondere Bauverträge)

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Astrid C. Zeller

Im Hinblick auf den Formzwang des 313 BGB ist von grosser praktischer Bedeutung, inwieweit dieser sich auch auf nachträglicher Änderungen von Grundstückskaufverträgen und solchen Verträgen erstreckt, die mit ihnen in rechtlichem Zusammenhang stehen (insbesondere Bauverträge). In der vorliegenden Arbeit werden dazu Rechtsprechung und Literatur umfassend ausgewertet, und es wird nachgewiesen, dass bisher nur sehr unzureichende Kriterien entwickelt wurden. Anhand einer Systematisierung einzelner Fallgruppen möglicher Änderungen werden anschauliche Antworten auf die Formfrage gegeben. Die hierbei gefundenen Ergebnisse sind praktisch anwendbar und dogmatisch abgesichert.
Abschliessend wird der Frage nachgegangen, inwieweit 242 BGB die Nichtigkeit wegen Formmangels begrenzt. Hierbei wird eine tatbestandsmässige Präzisierung derjenigen Fälle vorgenommen, in denen eine Einschränkung der Nichtigkeitsfolge in Betracht kommt.
Aus dem Inhalt: Kriterien in Rechtsprechung und Literatur zur Frage der Formbedürftigkeit - Systematische Gruppierung möglicher Änderungen mit Ergebnissen - Einschränkung der Berufungsmöglichkeit auf den Formmangel durch 242 BGB.