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Sprache und räumliche Orientierung

Dargestellt am Beispiel der Arbeit des Schauspielers

Series:

Bernd Tischer

In der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Grundlagen für ein genetisches Modell der räumlichen Orientierung des Menschen festzulegen. Im theoretischen Teil werden diese Grundlagen auf die Entwicklung von verbalsprachlichen Funktionen im Allgemeinen und auf die Entwicklung des Rollenbegriffes während des schauspielerischen Probenprozesses im Besonderen bezogen. Die Theoriebildung ist streng funktional und erfolgt mit Rücksicht auf psycholinguistische Fragestellungen nach der Verbindung von Sprache und Kognition. Im experimentellen Teil werden verschiedene Arbeitshypothesen überprüft, die sich auf die Verbindung von räumlicher Objektlokalisation und unmittelbarer Reproduktion von verbalem Erinnerungsmaterial beziehen.
Aus dem Inhalt: U.a. Positionsbildung (Fixieren von Orten) - Richtungsbildung - Distanzbildung - Eigenleibliches Spüren - Objekterkundung und physische Handlung - Meinen und Darstellen - Haltung - Rhythmus - Ausdrucksbewegung - Objektbenennung - Assoziation - Begriffsbildung - Sinnkonstanz - Problemlösung.