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Die Tafelbilder des Simone Martini

Ein Beitrag zur Kunst Sienas im Trecento

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Rainer Brandl

Anders als die Florentiner Malerei des 14. Jahrhunderts - vor allem die Giottos - hat die Sieneser Malerei in der Kunstgeschichte bisher nicht die gebührende Beachtung gefunden. Einer ihrer wichtigsten Vertreter, Simone Martini, hat mit seiner Kunst weit über Italien hinaus Bedeutung erlangt. Sein bekanntestes Werk - die «Verkündigung an Maria» - zählt zu den kostbarsten Schätzen der Uffizien in Florenz. Dieses Werk wird ebenso wie die Altarbilder Simones in Neapel, Orvieto und Pisa in seiner Entstehungsgeschichte untersucht. Dabei erschliesst sich die künstlerische Entwicklung des Simone Martini. Im Vergleich mit der Kunst Duccios und Giottos zeichnen sich die stilistische Eigenständigkeit und Meisterschaft Simone Martinis ab.
Aus dem Inhalt: Zur Geschichte und Funktion des Altarbildes - Die Rekonstruktion des Altarbildes von San Domenico in Orvieto - Die sogenannten Passionstäfelchen - Duccio/Giotto/Simone: Ein Vergleich.