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Mitbestimmung im Aufsichtsrat und Kontrolle der Unternehmenspolitik

Eine empirische Untersuchung zur Handhabung repräsentativer Mitbestimmung in einem Mitarbeiterunternehmen

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Helmut Müller

Die Gründe der empirisch belegten begrenzten Wirksamkeit der Aufsichtsratsmitbestimmung werden analysiert. Die gefundenen Ursachen werden in einer Replikationsstudie am Beispiel eines überparitätisch mit Arbeitnehmern besetzten Überwachungsorgans untersucht. Trotz beträchtlicher Verbesserungen zeigen sich bei der Handhabung des Zustimmungsvorbehaltes zur Planung die strukturellen Grenzen der Überwachung des Vorstandes durch den Aufsichtsrat. Der Verfasser diskutiert die Konsequenzen der Ergebnisse und schlägt einen Kontrollbegriff vor, der stärker auf indirekte Beeinflussungsprozesse abstellt und den Begriff des Vertrauens einbezieht.
Aus dem Inhalt: Eine Analyse empirischer Untersuchungen zur Aufsichtsratsmitbestimmung - Die Kontrolle der Unternehmenspolitik durch den Beirat des «Porst-Modells» zwischen 1972 und 1980 - Der Kontrollbegriff.