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Katholische Jugend Frankens im Dritten Reich

Die Situation der katholischen Jugendarbeit unter besonderer Berücksichtigung Unterfrankens und seiner Hauptstadt Würzburg

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Karl Werner Goldhammer

Bis 1936 war katholische Jugendarbeit fast ausschliesslich Verbandsarbeit, dann wurde sie als offenes Angebot für alle Jugendlichen weitergeführt. Es ist Absicht der Untersuchung, eine Situationsbeschreibung der katholischen Jugendarbeit zwischen 1933 und 1945 zu geben. Als Lokalstudie beschäftigt sie sich mit den katholischen Gebieten Frankens, insbesondere Unterfrankens. In diesem Raum werden Verfolgung und Widerstand der katholischen Jugend und ihrer Seelsorger in möglichst vielen Einzelheiten dokumentiert. Im 1. Teil ist mehr das passive Erleiden der NS-Diktatur aufgezeigt. Im 2. Teil wird die aktive Seite der katholischen Jugendarbeit beschrieben, die durch Treue zu Verbänden, Kirche und Glauben geprägt ist, sowie durch Widerstand jeglicher Art. Es entsteht ein Zeitbild, in dem klar wird, dass die katholische Jugend Frankens den Monopol- und Totalitätsanspruch des Nationalsozialismus zurückweisen konnte.
Aus dem Inhalt: Bereitschaft der katholischen Jugendverbände zur Zusammenarbeit mit dem NS-Staat - Kampf der NSDAP und der HJ gegen die katholische Jugend - Haltung und Vorgehen der Staats- und Polizeibehörden - Das Ende der katholischen Jugendverbände in Bayern - Unterstützung der Jugend von Seiten der Kirche - Jugendarbeit trotz Verfolgung - Widerstand.