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Christlicher Glaube oder rassischer Mythus

Die Auseinandersetzung der Bekennenden Kirche mit Alfred Rosenbergs: «Der Mythus des 20. Jahrhunderts»

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Harald Iber

Über die Darstellung des Verlaufs der Auseinandersetzung (1934-1937) und der Analyse der Erwiderungen hinaus wird untersucht, worin ihre kirchliche und politische Bedeutung bestand. Inwieweit haben die Verfasser neben der theologischen Unvereinbarkeit von christlichem Glauben und Mythusglauben Rosenbergs die ideologische Funktion seines Buches bedacht? Rassische und national-konservative Gesinnung be- und verhinderten diesen Erkenntnisprozess. Trotzdem sind bei einzelnen Ansätze einer Ideologiekritik vorhanden.
Die Untersuchung ist ein Beitrag zur Frage einer christlichen Apologetik und zur gesellschaftlichen Bedeutung von Theologie im nationalsozialistischen Faschismus.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Erwiderungen Künneths, Homanns, Hüffmeiers, Florins usw. - Rosenberg, sein Buch, der Nationalsozialismus und das Christentum - Stellungnahmen dazu aus den Reihen der NSDAP und der Bekennenden Kirche.