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Jubiläumsschrift zum 25-jährigen Bestehen des Instituts für Slavistik der Universität Giessen

Herausgegeben von Gerhard Giesemann und Herbert Jelitte

Series:

Herbert Jelitte and Gerhard Giesemann

Unmittelbarer Anlass der vorliegenden Jubiläumsschrift ist das 25-jährige Bestehen des am 16. November 1961 gegründeten Slavistischen Seminars der Universität Giessen. Zum Entstehen der Festschrift haben sowohl Slavisten der hessischen Universitäten als auch Polonisten und Russisten der mit der Universität Giessen partnerschaftlich verbundenen polnischen Universität Lódz beigetragen. Dementsprechend enthält der Sammelband fast durchweg Beiträge zur slavischen Sprach- und Literaturwissenschaft, die teils in deutscher, teils in polnischer oder russischer Sprache abgefasst sind. Die Artikel zur Sprachwissenschaft behandeln u.a. Themen zur Morphologie, Syntax, Wortbildung und Wortgeschichte, aber auch Themen zur Übersetzungstechnik und linguistischen Poetik. Die literaturwissenschaftlichen Darlegungen beschäftigen sich besonders mit Gattungs- und Strukturproblemen, dann auch mit westeuropäischen Einflüssen auf slavische Literaturen. Die methodische Vielfalt äussert sich zum einen in historisch und komparativ ausgerichteten, zum anderen in strukturell und kontrastiv orientierten Beiträgen.
Aus dem Inhalt: Das komplexe anaphonische Wortspiel als Problem der Translationslinguistik - Voraussetzung und Umsetzung - Übersetzungs- und gattungsrelevante Anmerkungen am Beispiel der Credo-Parodie in «Ulysses» - Faktoren für die Unproduktivität russischer Neubildungen des 18. Jahrhunderts - Russkie substantivnye socetanja sinfinitivom i ich pol'skie otnosenja - Zur Struktur des Romans in der kroatischen Nachkriegsliteratur - Lehrmittel des Russischen in Deutschland - Rozwoj znaczeniowy czasownikow polskich przebyc i przybyc - Dido und Aeneas bei Anna Achmatova und Iosif Brodskij.