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Heideggers Auffassung des Gewissens vor dem Hintergrund traditioneller Gewissenskonzeptionen

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Cristóbal Holzapfel

Kann das Gewissen nur moralisch aufgefasst werden, das heisst aus seiner Beziehung zu Wert und praktischem Prinzip, oder besteht die Möglichkeit es ontologisch aus dem Sein des Menschen und aus dem Bezug des Menschen zum Sein zu klären? Die existenzial-ontologische Auffassung des Gewissens im Werk Martin Heideggers gilt als ein Beispiel dafür. Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, einer Antwort auf die Frage nach dem Wesen des Gewissens näher zu kommen. Dies soll zunächst durch die Zusammenfassung und Kritik an moralisch gerichtete Gewissenskonzeptionen, vor allem aber durch die Auslegung des Gewissens im Denken Heideggers vollbracht werden, wobei besonders auf die Bedeutung des Gewissens in «Sein und Zeit» eingegangen wird.
Aus dem Inhalt: Gewissensauffassungen von Thomas von Aquin, Kant, Fichte, Schopenhauer, Nietzsche - Der Heideggersche Begriff des Gewissens - Das Thema «Gewissen» im Übergang von «Sein und Zeit» zum Spätwerk und im Spätwerk selbst.