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"Münchhausen oder die «Metaphysik» des Witzes

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Jörg Weber

Vorliegende Abhandlung betritt terra incognita; sie gleicht einer dialektischen Entdeckungsfahrt in die Metalogik des Witzes. Ihr Ziel ist einerseits die immanente Erkenntnis der logiké téchne des Witzes und andererseits der Einblick in die fundamentale Zivilisation begründende Funktion der Ars Iocandi. Ars Iocandi - mit diesem Begriff bezeichnet der Autor jene immanente methodos, durch die die «Metaphysik» des nihil gegründet und natürlich zugleich legitimiert wird. Die Metalogik der Ars Iocandi ist die immanente Begründung des europäischen Nihilismus. Indem die genetische Dialektik der «Metaphysik», die Ars Iocandi, dechiffriert wird, eröffnet sich ein Aus-weg aus der kanonischen «Metaphysik» des Abendlandes, aus der Dialektik des rationalisierten Nichts.
Aus dem Inhalt: Die Dialektik des Lachens in der Märchensymbolik und das Problem der Hysterie - Die «metaphysische» Struktur des Witzes - Die Bedeutung des Witzes für die Zivilisationsbegründung - Die Renaissance und die «Metaphysik» der Fazetie.