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Der Evangelische Bund in der Weimarer Republik und im sogenannten Dritten Reich

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Walter Fleischmann-Bisten

Der Evangelische Bund schaut auf eine über 100jährige Geschichte zurück. Werke und Verbände sind innerhalb der Erforschung der Kirchlichen Zeitgeschichte bislang kaum berücksichtigt worden. In ihnen spiegelt sich aber in mancher Hinsicht die Gesellschaft und Gedankenwelt der Jahre zwischen den Weltkriegen und die besonders den Protestantismus durchziehenden Entwicklungen und Kämpfe.
Die Arbeit zeigt in großer Offenheit und unter Auswertung umfangreichen und bislang unbekannten Quellenmaterials Höhen und Tiefen, mannigfache evangelische Orientierung und schuldhafte Verirrung dieses einst größten evangelischen Vereins, der einen «Mittelkurs» im Kirchenkampf wagte.
Aus dem Inhalt: Die Arbeit informiert über Personen, die Organisation, die Arbeitsbereiche und Arbeitsformen des Evangelischen Bundes zwischen 1918 und 1945. Sie zeigt in drei historisch gegliederten Abschnitten die Position dieses einst größten evangelischen Vereins zu Staat, Parteien und Katholizismus in der Weimarer Republik. Der Versuch des Bundes, im Kirchenkampf einen «Mittelweg» zu gehen wird ebenso dargestellt wie dessen literarischer Kampf gegen die neuheidnische Ideologie des Nationalsozialismus, der nach und nach im 2. Weltkrieg die Bundesarbeit einzuschränken versuchte.