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Marcel Proust, Robert Musil: Versuche einer Glücksfindung

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Martina Kayser

Die Arbeit geht zunächst thematisch den identitätsstiftenden Glücksvorstellungen im Proustschen und Musilschen Werke nach. Es wird versucht, die Strategien zu analysieren, mit Hilfe derer die Hauptgestalten ihr eigenes Selbst erproben. Hierbei zeigt sich, dass gelungene Identitätserfahrungen ein dialektisches Verhältnis von Selbstbeziehung und Relation zu anderem voraussetzen.
Die Untersuchung konvergiert schliesslich in die Frage nach der Schrift als möglichem Quell des Glücks. Hierin findet sich der zentrale Berührungspunkt zwischen Proust und Musil, wobei versucht wird, Musil von dem Moment der Desillusion, Proust von dem Verhältnis von Lesen und Schreiben her zu bestimmen.
Aus dem Inhalt: U.a. Prousts Verhältnis zur Mystik - Glück und Sexualität - Möglichkeit der Glücksfindung in der Begegnung mit Kunstwerken - Zum Verhältnis von Glück und Schreiben.