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Implementierungsprobleme bei der Beratung kleiner und mittlerer Betriebe am Beispiel des Einzelhandels

Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

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Klaus Brüne

Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist der Versuch, einen Beitrag zur Erforschung von Implementierungsproblemen bei der Beratung von kleinen und mittleren Betrieben zu leisten. Die Überprüfung der Effizienz von Beratungsmassnahmen scheint vor allem unter dem Gesichtspunkt der enormen staatlichen Aufwendungen für die Beratungsförderung angebracht. Ausgangspunkt der empirischen Untersuchung - einer schriftlichen Befragung von 2'000 ehemaligen Beratungsmandanten - war die Hypothese, dass der konventionelle Beratereinsatz oftmals damit endet, dass die Empfehlungen nur unzureichend in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden. Der Autor überprüft im Rahmen von Kreuztabellen vermutete kausale Zusammenhänge, insbesondere inwieweit Isolierungsgefühle nach Abschluss der Beratungsmassnahmen für Implementierungsprobleme verantwortlich zu machen sind. In einem Exkurs wird diskutiert, welche Rolle die Universitäten beim zukünftigen Angebot leistungssteigernder Massnahmen übernehmen könnten.
Aus dem Inhalt: Gründe für den Beratereinsatz - Arten der Beratung - Funktionen externer Berater - Beratungsstrategien - Lernprozesse bei der Einführung von Neuerungen - Probleme bei der Umsetzung von Empfehlungen - Einstellungen zu leistungssteigernden Massnahmen - Beurteilung der Beratungseffizienz - Ursachen für Implementierungsprobleme - Beratung als «Hilfe zur Selbsthilfe» - Kombinierter Einsatz von Schulungs- und Beratungsmassnahmen - Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis kleiner und mittlerer Betriebe.