Show Less
Restricted access

Ernst II., Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha

Studien zu Biographie und Weltbild eines liberalen deutschen Bundesfürsten in der Reichsgründungszeit

Series:

Elisabeth Scheeben

Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha (1818 bis 1893) war unter den deutschen Bundesfürsten derjenige, dessen Engagement für die nationale Einigung Deutschlands ihn aus dem Kreis der «Duodezfürsten» heraushob. Die ideologische Entwicklung des Erbprinzen und späteren Herzogs soll, als Voraussetzung für sein politisches Denken und Handeln, nachgezeichnet werden. Zu einem «liberalen Fürstentum» bekannte sich der Herzog, weil er davon überzeugt war, dass Konzessionen - rechtzeitig gewährt - die Souveränität des Monarchen nicht substantiell würden gefährden können.
Aus dem Inhalt: Vormärzlicher Liberalismus und Konstitutionalismus in der Sicht des Erbprinzen - Regierungskonzeption und fürstliches Selbstverständnis - Förderung der deutschen Einheitsbewegung (Nationalverein; Schützenbund) - Der Weg zur kleindeutschen Reichsgründung 1871.