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Ausländische Privatinvestitionen in Schwellenländern- Rechtsschutz im Konflikt

Eine Untersuchung am Beispiel des verfassungsrechtlich gewährten Schutzes in Griechenland

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Helena Kalyva

Im Mittelpunkt dieser Studie steht eine der, zumindest aus der Sicht der Schwellen- und Entwicklungsländer, wichtigsten Fragen: die langfristigen soziopolitischen und ökonomischen Auswirkungen ausländischer Investitionen und die diesbezügliche Rolle der Investitionsgesetzgebung. Neben den Komoren ist Griechenland der einzige Staat, der schon früh versucht hat, den Schutz des - zwecks Entwicklung umworbenen - ausländischen Kapitals verfassungsrechtlich zu sichern, und zwar in allen Einzelheiten. Dieser die relevante Politik auf die Dauer bindende Vorgang konnte allerdings weder die Investition des Auslandskapitals noch die Entwicklung entscheidend beeinflussen. Nicht zuletzt dadurch veranlasst, setzt sich die Verfasserin mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Auslandsinvestitionen auseinander, unter Berücksichtigung des politischen und ökonomischen Hintergrunds im Fallbeispiel Griechenland.
Aus dem Inhalt: Das Recht als Instrument zur Anziehung ausländischen Privatkapitals - Die GVO 2687/1953 als unabänderliches «einmaliges Gesetz» - Exemplarische Verfassungsmässigkeitskontrolle des Zwangsenteignungsverbots in Art. 11 GVO 2687/1953.