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Der Frankreichfeldzug von 1792

Formen seiner Literarisierung im Tagebuch Johann Conrad Wagners und in Goethes Campagne in Frankreich

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Edith Zehm

Das Tagebuch des Weimarer Cämmeriers Johann Conrad Wagner, bisher ungedruckt und nur benutzt als Quellenschrift für Goethes Campagne in Frankreich, wird hier als ein eigenständiges und bewusster Gestaltungsintention folgendes Werk vorgestellt. Zentrum der Untersuchung ist der Prozess der Literarisierung des Feldzugs von 1792 am Text dieses von einem «Layen» geschriebenen Tagebuchs und - in Gegenüberstellung zum Werk eines Schriftstellers höchsten Ranges - an Goethes Campagne in Frankreich. In der interpretierenden Präsentation des Tagebuchs zeigen sich Stadien und Intention der Literarisierung in Stoffverarbeitung und Handlungsverknüpfung, Sprachgebrauch und Erzähltechnik. Die Untersuchung von Goethes Übernahme solcher Darstellungsstrukturen und seinem Abrücken von ihnen setzt neue Akzente für die Interpretation der Campagne in Frankreich.
Aus dem Inhalt: U.a. Biographie und gesellschaftliche Stellung J.C. Wagners - Entstehungsgeschichte seines Tagebuchs - Überblick über den handschriftlich vorliegenden Text - Punktuelle Gegenüberstellung von Wagners Tagebuch und Goethes Campagne.