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Die politische Transformation Spaniens nach Franco

Zum Problem des demokratieorientierten Wandels autoritärer Regime

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Franz-Georg Trabert

Untersuchungsgegenstand sind die Bedingungs- und Ursachengefüge, die in autoritären Staaten eine demokratieorientierte politische Entwicklung auslösen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Fällen lassen sich für die politische Transformation Spaniens nach dem Tode Francos keine dominierend system-externen Impulse oder aussenpolitische Faktoren erkennen, die diese Entwicklung hinreichend erklären würden. Der politische Wandel Spaniens 1975-1978 bietet eine hervorragende, weil seltene Gelegenheit, die «Genese» (im Sinne von ursächlicher Entstehung) eines demokratischen Systems innerhalb einer nach aussen gut abgrenzbaren und forschungstechnisch überschaubaren sozialen Einheit zu untersuchen.
Aus dem Inhalt: Zum Verhältnis autoritärer und demokratischer Systeme und zu den Chancen ihres wechselseitigen Wandels; zur notwendigen Differenzierung zwischen Entstehungs- und Funktionsbedingungen demokratischer Systeme - Die Bedeutung von Kirche, Armee, Verfassungsstruktur und der politischen Kultur für den Prozess des demokratischen Wandels in Spanien.