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Rilkes «Briefe über Cézanne»

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Konstantin Imm

Rilkes ebenso kurze wie intensive Beschäftigung mit dem Werk Cézannes im Oktober 1907 wurde von der Philologie bisher wenig beachtet und lediglich als biographisches Beiwerk zur literarischen Produktion eingeschätzt. Eine erste intensive Auseinandersetzung mit dem Wortlaut der «Briefe über Cézanne» zeigt aber die komplexen Formqualitäten des Textes, dessen Autonomie ihn aus der Bindung an den Lebenslauf des Dichters löst. Das eigenständige Werk markiert dann idealtypisch jenes narrative Grenzland von Dokumentation, Fiktion, Historie und Theorie, in welchem noch die neueste Kulturgeschichte oft herumirrt.
Aus dem Inhalt: Rilkes Cézanne-Erlebnis im Spiegel der Forschungsliteratur - Eine Textinterpretation - Narrative Wirklichkeitsebenen.