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Konflikt und Massenflucht in Tropisch-Afrika

Die Fallstudien Äthiopien und Tschad

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Andreas Wrobel-Leipold

Mit dem «Asylantenproblem» sind auch die Industrieländer allgemein sichtbar von Konflikten in der Dritten Welt betroffen. Konflikte, die im Falle Afrikas ebenso häufig wie vage als «Stammesfehden» bezeichnet werden. In den vorliegenden Fallstudien wird versucht, die Ursachen gewaltsamer Auseinandersetzungen präziser zu identifizieren, ebenso ihre Akteure und deren Ziele. Vorgegangen wird dabei mittels einer Analyse der territorialen, sozialen und politischen Entwicklung in den Ländern Äthiopien und Tschad, die jene Strukturen nachzeichnet, die für Gewalt und Elend letztendlich verantwortlich sind.
Gliederungsschema und Kartenmaterial ermöglichen gegebenenfalls eine «handbuchartige» Verwendung der vorliegenden Arbeit.
Aus dem Inhalt: Das Phänomen Massenflucht - Staat und Gesellschaft im nachkolonialen Afrika - Die territoriale, soziale und politische Entwicklung in Äthiopien bzw. dem Tschad - Gegenwärtige Konfliktherde - Perspektiven. Anhang: Kommentierte Darstellung der OAU-Flüchtlingskonvention.