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Subjektivität und Souveränität

Studien zum Beginn der modernen Politik bei Niccolo Machiavelli und Thomas Hobbes

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Helmut Hein

Die Widersprüche und Aporien, welche die gegenwärtige Politik bestimmen, lassen sich deutlicher erkennen, wenn man ihre Ursprünge in den Blick nimmt. Im Werk Machiavellis und Hobbes werden Unterscheidungen und Strategien sichtbar, die noch unsere heutige Praxis bestimmen. Für die Neuzeit ist Selbstaufgabe Bedingung der Selbsterhaltung, Selbstbeherrschung Voraussetzung der Selbstverwirklichung. Und nur durch die Konzentration und Steigerung aller Macht in der Hand des Souveräns scheint gesellschaftlicher Friede möglich.
Aus dem Inhalt: Politik als «Krisendenken» - Machiavelli: Primat der Politik - Hobbes: der Staatsvertrag - Der neutrale Machtstaat. Eine totalitäre Utopie.