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Die Behindertenarbeit der Neuendettelsauer Diakonissenanstalt von der Gründung (1854) bis zum Ersten Weltkrieg

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Im 19. Jahrhundert erlebte die Fürsorge für geistigbehinderte Menschen einen erheblichen Aufschwung. Im protestantischen Bayern widmete sich der Neuendettelsauer Pfarrer Wilhelm Löhe dieser Aufgabe. Er machte die stationäre Hilfe für Geistigbehinderte zu einer wesentlichen Aufgabe der von ihm ins Leben gerufenen Diakonissenschaft. Die vorliegende Schrift untersucht Löhes Behindertenarbeit für die Epoche des 19. Jahrhunderts. Sie stellt deren historische und geistesgeschichtliche Wurzeln dar, evaluiert die theologischen und anthropologischen Grundlagen und analysiert die in Neuendettelsau geübte behindertenpädagogische Praxis. Es wird u.a. nachgewiesen, welche Fortschritte, aber auch welche Hemmnisse sich aus der Konzentration von Neuendettelsau auf den einen Hilfsmodus Anstaltsfürsorge ergaben.
Aus dem Inhalt: Die Bedingungsfaktoren von Löhes Gründung - Diakonissenanstalt als Ort behindertenpädagogischen Arbeitens - Theologische und anthropologische Grundlagen - Behindertenpädagogische Praxisfelder.