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Eltern und die Schule für Lernbehinderte

Kausalattributionen zur Erklärung schulischer Leistungsresultate

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Hermine Englmeier

Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule für Lernbehinderte setzt die Erforschung elterlicher Erwartungen und Einstellungen voraus.
Als Ausgangspunkt der Studie dient die bisher vernachlässigte Fragestellung, welche Kausalfaktoren Eltern von Kindern mit Lernbehinderungen bei der Erklärung schulischer Misserfolge bzw. schulischer Erfolge favorisieren. Ziel der Exploration ist die Prüfung der Annahme, ob elterliche Erwartungen und Einstellungen sowie elterliches Sanktions- bzw. Hilfeverhalten von «naiven» Ursachenzuschreibungen abhängen. Die Untersuchung, die eine Elternbefragung mittels eines umfassenden Erhebungsinstrumentes impliziert, versteht sich als ein Beitrag, der mit empirischen Methoden Prozesse zu analysieren versucht, die im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Eltern-Lehrer-Kooperation als relevant erscheinen.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlegung: Die Attributionstheorie - Angewandte Attributionsforschung: Ausgewählte Konzepte - Darstellung der eigenen Untersuchung: Elterliche Reaktionen auf schulische Leistungsresultate, elterliche Erwartungshaltungen und Einstellungen gegenüber der Schule für Lernbehinderte in Abhängigkeit zu ausgewählten Attributionsmustern.