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Michael Georg Conrad

Ideenwelt - Kunstprogrammatik - Literarisches Werk

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Gerhard Stumpf

M.G. Conrad gehörte zu den wirkungsvollsten Leit- und Vermittlerfiguren im literarischen Leben des deutschen Naturalismus. Die vorliegende Gesamtdarstellung setzt bei den frühesten Texten des engagierten Aufklärers an und verfolgt sein Denken über die Rezeption Wagners, Nietzsches und Zolas bis zur Phase völkisch-irrationaler Regression. Aus komplexen geistig-literarischen Voraussetzungen erklärt sich der Beitrag seiner widersprüchlichen Ideenwelt zur Umschreibung «realistisch»-«naturalistischer» Prinzipien in der Kunst. Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse erfolgt dann die Analyse seiner erzählerischen Hauptwerke.
Aus dem Inhalt: U.a. Conrad als Lehrer, Freimaurer und Politiker - Rezeption Wagners und Nietzsches - Programmatik des «vaterländischen Realismus» - Analyse der Erzählwerke - Umfassende Bibliographie.