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Die Entwicklung des Österreichischen Zivilverfahrensrechts

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Norbert A Schoibl

Für die Entwicklung des österreichischen streitigen Zivilverfahrensrechts sind vor allem zwei Perioden von richtungweisender Bedeutung: einerseits die Klein'sche Justizreform der Jahre 1895 bis 1898 mit ihrer «Idee vom sozialen Zvilprozess», die die Allgemeine Gerichtsordnung 1781 ablöste und auf der das heute geltende, inzwischen neunzig Jahre alte Verfahrensrecht noch weitgehend aufbaut, und andererseits die jüngsten Reformen der Jahre 1979 bis 1985 (das Konsumentenschutzgesetz 1979, die grosse Zivilverfahrens-Novelle 1983 und das Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz 1985), die zwar einschneidende Änderungen brachte, aber das Grundkonzept Kleins nicht angetastet haben.
Aus dem Inhalt: Österreichische Allgemeine Gerichtsordnung 1781 - Klein's Zivilprozessreform 1895-1998 - Gerichtsentlastungsnovellen - Verfahrenshilfegesetz 1973 - Konsumentenschutzgesetz 1979 - Zivilverfahrens-Novelle 1983 - Neuordnung des Eheverfahrens und der Familiengerichtsbarkeit - Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz 1985.