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Goethes Rahmenerzählungen (1794-1821)

Untersuchungen zur Goetheschen Erzählkunst

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Erhard Marz

Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung stehen die Novelle als Prototyp der Goetheschen Rahmenerzählungen (1794-1821) sowie die Gestaltung des jeweiligen Erzählrahmens. Dabei liegt der Akzent auf der Erfassung struktureller und erzähltechnischer Merkmale, die den mit dem Namen Goethe verbundenen Entwicklungsfortschritt in der Rahmenerzählkunst sinnfällig machen. Ergänzend hinzu treten Ausführungen zu den in diesem Kontext so wichtigen Begriffen wie «Erzählerpersönlichkeit» und «Geselligkeitsideal». Schliesslich werden gestalterische Prinzipien der Goetheschen Zyklustechnik, wie etwa das Mittel der «Unvollendung», in ihrer Bedeutung analysiert und als Ausdruck des für Goethe charakteristischen evolutionistischen Schaffensprozesses gedeutet.
Aus dem Inhalt: U.a. Goethes Novellendefinition - Gattungstheoretischer und forschungskritischer Exkurs: Zur Diskussion um die Novelle - Traditionelle und innovative Elemente der erzählerischen Rahmung - Erzählerpersönlichkeit und Geselligkeitsideal - Entwicklungsstufen Goethescher Novellistik - Fragmentarismus als poetische Zielsetzung.