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Bürgerliche Vergesellschaftung und kulturelle Reform

Studien zur Theorie der Prosa bei Johann Gottfried Herder und Christian Garve

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Sofern sich germanistische Reflexion überhaupt des Problems gesellschaftsgeschichtlicher Bestimmungen von Prosa angenommen hat, geschah dies meist im Rückbezug auf die theoretische Tradi- tion «deutscher Klassik, Romantik und idealistischer Philosophie». Die vorliegenden Studien widmen sich der «Unterseite» dieser Tradition. In detaillierten Untersuchungen wird dargestellt, wie im Horizont der geschichtlichen Anthropologie Herders und der Popularphilosophie Garves geschichts- und gesellschaftsdiagnosti- sche, erkenntnistheoretische, kulturpolitische und kunsttheoretische Aspekte des Prosaproblems entfaltet werden.
Aus dem Inhalt: U.a. Herders Prosatheorie in den Literaturfrag- menten - Die Gegenwart zwischen «prosaischem» und «philosophischem Zeitalter» - Die Beziehung zwischen Volk, Intellektuellen und Nation als kultureller Prozess - Garves «populäre Prosa» im Horizont eines Korporativismus des «Mittelstandes».