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Der Stabreim im Recht

Vorkommen und Bedeutung des Stabreims in Antike und Mittelalter

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Dem Stabreim wird seit Jacob Grimm in der germanistischen Sprach- und Rechtswissenschaft grosse Bedeutung zugesprochen. Grimms poetischer Theorie stehen eine mnemotechnische und eine sakrale Theorie von der Funktion des Stabreims zur Seite. Da sie alle bereits vereinzelt kritisiert wurden, erschien eine neue Untersuchung auf breiter Basis angezeigt. Dabei stand die statistische Ermittlung der Stabreimbestände im Mittelpunkt. Zur Feststellung eventueller Entwicklungen wurden Antike, Früh-, Hoch- und Spätmittelalter einbezogen und juristische neben nichtjuristische Texte gestellt. Sodann wurde die Funktion des Stabreims untersucht und die Frage der Abhängigkeit des germanistischen vom lateinischen Stabreim geprüft.
Aus dem Inhalt: Quellen sind u.a. römische Gesetze und Urkunden, nationalsprachliche Volksrechte, Runentexte, gotische Literatur, Stabreimdichtung, Weistümer, friesisches Recht, Sachsenspiegel.