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Ausländische Eingriffsnorm und inländischer Privatrechtsvertrag

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Nach wie vor heftig umstritten ist in Rechtsprechung und Literatur die Frage nach dem Verhältnis des zwingenden Rechts eines Drittstaates zu dem von den Parteien aufgrund Rechtswahl oder objektiver Anknüpfung berufenen Vertragsstatut. Ausgehend von dem Gebot der kollisionsrechtlichen Gleichbehandlung aller ausländischen Eingriffsnormen bei der Anknüpfungsprüfung, steht die Suche nach praktikablen Entscheidungsmerkmalen für eine ausgewählte Gruppe von Fällen im Mittelpunkt der Arbeit. 1 UWG erweist sich dabei sowohl auf kollisions- wie auf sachrechtlicher Ebene als geeignete Anknüpfungsnorm, da bei seiner Anwendung auf die bisher vorherrschenden politischen Argumente weitgehend verzichtet werden kann.
Aus dem Inhalt: Bisherige Rechtsprechung zum Einfluss ausländischer Eingriffsnormen auf inländische Privatrechtsverträge (Analyse) - Methoden kollisionsrechtlicher Anknüpfung ausländischer Eingriffsnormen - 1 UWG als gebietsspezifische Anknüpfungsnorm.