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Der Geschichtslehrer vor neuen Aufgaben

Herausgegeben von Helmut Bernsmeier

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Die traditionelle Epochenforschung hat sich nicht bewährt, da es ihr nur unzureichend gelungen ist, Epocheninhalte und -grenzen zu bestimmen, was immer wieder zu kontroversen Diskussionen in verschiedenen Wissenschaftszweigen führte. Walter Falk und August Nitschke gehen dieser Problematik nach und zeigen Möglichkeiten durch die Beschreibung epochaler Sinnsysteme auf. Aber auch zwischen Falk und Nitschke zeichnet sich eine neue kontroverse Diskussion ab. Während Falk als Ursache des epochalen Wandels und somit des menschlichen Fortschritts eine ausserhalb der Geschichte liegende göttliche Kraft annimmt, konstatiert Nitschke menschliche Verhaltensweisen in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit zu Umweltgegebenheiten. In einem weiteren Beitrag wendet sich Nitschke Verhaltensveränderungen der Menschen im 18. Jahrhundert zu, als deren Folge die Französische Revolution anzusehen ist. Hans Bischlager untersucht Veränderungen pädagogischer Vorstellungen im Zeitalter der Renaissance.
Aus dem Inhalt: Perspektiven einer neuen Epochenforschung: ein alternatives Modell des Fortschritts - Eine umweltbezogene Verhaltenshistorie - Pädagogische Vorstellungen im Zeitalter der Renaissance.