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Beiträge zu einer Theorie des Sichtbaren in Bildern seit dem Amerikanischen Expressionismus

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Maria Kreutzer

Ausgehend von den Entwicklungstendenzen zeitgenössischer Kunst stellt sich die Frage nach einer theoretischen Grundlage für einen Bildbegriff, wie er für Kunstwerke bzw. für das Sehen und Erkennen von Kunst sinnvoll sein kann. Der Husserlsche und der Finksche Bildbegriff in seiner phänomenologischen Fassung wird hier ebenso wichtig wie die Merleau-Ponty'sche Theorie des Sehens als «Fleisch der Welt», die dieses an das Begehren zurückbindet. Eine Neuinterpretation der Mimesis, die unbegrifflich Sprachliches, nicht Abbildhaftes, als mimetisch begreift, wird erforderlich. Diese wird gegeben durch die theoretischen Untersuchungen J. Lacans und J. Derridas; doch gleichermassen durch Bezugnahme auf Bildwerke Barnett Newmans, Frank Stellas und Eva Hesses.
Aus dem Inhalt: U.a. Überlegungen zum Verhältnis von Wahrnehmung und Vorstellung - Gestaltung als Differenz von Konkretem und Wirklichem - Das Wirkliche als unbegrifflich Sprachliches im Bild - Verflechtung von Zeitlichkeit, elementaren Bewusstseinsformen und Sinnentstehung - Zur Bindung des Sehens an das Begehren.