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Praxisbezug im wirtschaftswissenschaftlichen Studium

Das Beispiel der Höheren Wirtschaftsfachschule

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Gerhard Bachmann

In der Diskussion um Hochschule und Studium in der Bundesrepublik verkörpert die Devise «Mehr Praxisbezug» einen populären rhetorischen Topos. Die Versuche, diesen Topos auszulegen, haben zu einem Chaos verschiedener Meinungen geführt. Und so bleibt die Frage: Was heisst Praxisbezug? - Die vorliegende Abhandlung versteht sich als ein Beitrag zur Beantwortung dieser Frage. Sie nimmt das Problem des Praxisbezugs in einer institutionsspezi- fischen Perspektive auf, nämlich am Beispiel der Höheren Wirtschaftsfachschule. An diesem Beispiel lässt sich unschwer ablesen, in welchen Modalitäten Praxisbezug in concreto zur Entfaltung kommen kann und auf welchen Wegen und unter welchen Umständen derartige Modalitäten in den sekundären Bildungsbereich eingeführt und in den tertiären überführt werden können.
Aus dem Inhalt: U.a. Einführung von Praxisbezug: Gründungslobbyismus - Entfaltung von Praxisbezug: Middlemanagementbild, Qualifizierungsregulative, Didaktische Rezepturen - Aufwertung von Praxisbezug: Europolitische Äquivalenzsicherung, Hochschulpolitische Opportunitätsgesichtspunkte.