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Reinhold Schneider - Ich, Tod, Gott

Series:

Ekkehard Blattmann and Barbara Hoth-Blattmann

Der Band erhält von den einzelnen Beiträgern her philologische, philosophie- und literarhistorische, neulatinistische, hispanistische, pragmalinguistische und religionsphilosophische Akzente. Die Gesamtheit der Aufsätze umfasst das Frühwerk Reinhold Schneiders ebenso wie die mittlere Phase und das Spätwerk. Alle Beiträger aber blicken immer wieder auf die für Reinhold Schneiders ganzes Leben und Werk konstitutive Dreiheit «Ich-Tod-Gott». Diese Dreiheit steht anfangs im Signum eines metaphysischen Nihilismus und tritt im Spätwerk ins Zeichen eines radikalen Christentums. Insgesamt dürften von diesem ersten Reinhold Schneider-Jahrbuch vielfältige Anregungen für eine vertiefte Erschliessung von Reinhold Schneiders komplexem Werk ausgehen.
Aus dem Inhalt: Zu Reinhold Schneiders Thanatologie - Idylle und Tod im «Pantheon» - Schneiders «Ich» im Lichte von Fichtes Tatphilosophie - Das Sonett «Der Getriebene» - «Las Casas» vor dem Hintergrund der spanischen Conquista in der neulateinischen Literatur - Grauen und Passion in «Las Casas» - Ontagonische Paradoxo-Logie (Simone Weil-Rezeption) - Die Bildgestalt in «Winter in Wien».