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Erziehung und Deutschunterricht in der Nachkriegszeit

Zur Regionalgeschichte des Deutschunterrichts der Volksschule 1945-1950

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Ingrid Böttcher

Die Geschichte des Deutschunterrichts (DU) der Nachkriegszeit (1945-1950) wird anhand der Rekonstruktion des Alltags des Du's der Volksschule geleistet, wobei ein regionalgeschichtlicher Aspekt (NRW, Reg.-Bezirk Aachen-Köln) zur Konkretion beiträgt. Die Analyse des dokumentarischen Materials (Praxisberichte der Lehrer 1945-1955) stellt die Entwicklung vom improvisierten zum erziehungs- und bildungsorientierten DU als eine von der Praxis induzierte vor. Zugleich wird aber auch die These erhärtet, dass es trotz des Primats der Erziehung in der Praxis eine immanente fachdidaktische Differenzierung gegeben hat. Dokumentiert wird diese Theorieorientierung durch Möglichkeiten, die der Lehrer zur Legitimierung (Lehrpläne) und Strukturierung (Fachliteratur) seiner fachdidaktischen Position eingesetzt hat, gesteuert durch Massnahmen der Schulverwaltung.
Aus dem Inhalt: Bildungspolitisches, soziales, personales, zeitbedingtes Umfeld - Realisierung des erziehungsorientierten DU's - Tätigkeitsfelder des DU's - Zur Legitimierung, Strukturierung, Steuerung des unterrichtlichen Handelns der Lehrer.