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Erdölinduzierte sozioökonomische Entwicklung in den OAPEC-Staaten

Der Fall Libyens

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Omar Shamleh

Die Beziehungen zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern haben sich seit der sogenannten «Energiekrise» vom Herbst l973 sowohl wirtschaftlich als auch politisch deutlich verändert. Durch die massive Ölpreiserhöhung und die damit verbundenen Petrodollareinnahmen gewannen die arabischen erdölexportierenden Staaten (OAPEC) für die Weltwirtschaft ständig an Bedeutung.
Das gilt insbesondere für das Mitgliedsland Libyen. Die vorliegende Arbeit bietet ein eingehendes Bild der sozioökonomischen Entwicklung Libyens unter besonderer Berücksichtigung des Erdölreichtums. Diese Thematik kann besondere Aktualität für sich in Anspruch nehmen, da seit dem Machtwechsel im Jahre l969 in der libyschen Entwicklung ein neuer Weg eingeleitet wurde und darüber hinaus Libyen bei der Gestaltung der Erdölpolitik eine Vorreiterrolle zugeschrieben wird.
Aus dem Inhalt: U.a. Sozialpolitische Entwicklung Libyens seit der Erlangung der Unabhängigkeit - Entwicklung der Landwirtschaft und der Industrie - Arabische Einigungsversuche unter der neuen libyschen Führung - Erdöl und Erdölpreisentwicklung - Kadhafis Gruenes Buch - Kultur- und Volksrevolution - Dritte Universaltheorie und Volksherrschaft - Import- und Exportstrukturen.