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Sprachlogik

Sechs Studien zur Logik, Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie

Series:

Michael Sukale

Mit der präzisen Ausarbeitung der Quantorenlogik durch Frege und Peanos Formalisierung, die die Zahlentheorie auf ein paar Axiome reduzierte, und seit es schliesslich Russell gelang, in seiner Beschreibungstheorie einen grossen Bereich der natürlichen Sprache der logischen Analyse zugänglich zu machen, konnte man hoffen, das, was in wissenschaftlichen und ausserwissenschaftlichen Sätzen gemeint ist, fest umreissbar und eindeutig verfolgbar zu machen. Dass Grossrechenanlagen erstellt und formalisierte Systeme durch Algebraisierung diesen zugeführt werden konnten, führte zu einer weiteren Beschleunigung der Vermischung von Logik, Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie.
Dabei ergeben sich überraschende Fallen und Zwickmühlen. Die sechs Studien zur Logik, Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie, die in diesem Bande vereinigt sind, machen einige von ihnen deutlich, und die Grundfragen, an denen sie sich orientieren, handeln sie teils an eng begrenzten und daher gut überschaubaren Texten, teils an historischen Verläufen und teils an systematischen Fragestellungen ab.
Aus dem Inhalt: Vorwort - Die Induktion bei Aristoteles - Wahrheit, Referenz und Bedeutung in der modernen Sprachphilosophie - Logik und Psychologismus - Logik, Bedeutung und Relativität - Wahrnehmung und Abstraktion - Denken und Anschauen.