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Ereigniskorrelierte Potentiale -- Probleme ihrer Erfassung und der Analyse ihrer Komponenten

Eine empirische Untersuchung

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Wilfried Collet

Die dem heutigen Wissensstand angemessene Forschung mit ereigniskorrelierten Potentialen (EKP) erfordert eine aufwendige Methodik. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit der Lösung von Problemen bei der Versuchssteuerung und Datenerfassung von EKP-Experimenten. Hierzu wird ein Laborkonzept auf der Basis eines einzigen Mikrocomputers entwickelt und eine geeignete Softwarebibliothek beschrieben.
Im zweiten Teil wird die Angemessenheit der Hauptkomponentenanalyse zur Suche und Beschreibung von EKP-Komponenten aus deduktivistischer Sicht kritisch beleuchtet. Sowohl die Überprüfung des bei der Anwendung der Hauptkomponentenanalyse verfolgten logischen Schlussprinzips, als auch der Vergleich der dabei unterstellten Datenstruktur mit der Datenstruktur eines Zeitreihenmodells anhand von EKP-Daten führen zu beträchtlichen Zweifeln an der Angemessenheit dieses häufig angewandten Verfahrens.
Aus dem Inhalt: Ein Laborkonzept zur Gewährleistung von Experimenten mit ereigniskorrelierten Potentialen auf der Basis eines einzigen Mikrocomputers - Ein Softwaresystem zur Versuchssteuerung und on-line Datenerfassung von EEGs - Kritik der Anwendung der Hauptkomponentenanalyse zur Suche und Beschreibung von Komponenten ereigniskorrelierter Potentiale - Die Hauptkomponentenanalyse von Zeitreihen im Vergleich zu einem einfachen Zeitreihenmodell.