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Erkenntnis und Wahrheit

Nietzsches Destruktion der Erkenntnistheorie als Konsequenz des Verlustes verbindlicher Wahrheit

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Johannes Maximilian Werner

Nietzsches Denken stellt sich dem zentralen Problem, dass unsere Epoche die erste in der Menschheitsgeschichte ist, die auf die Frage, was die für alle verbindliche Wahrheit sei, keine Antwort mehr geben kann. Die Arbeit sucht zu klären, wie Nietzsche in seiner Kritik aller Erkenntnistheorie die von Descartes ausgehende «erkenntnistheoretische Skepsis» zuende denkt, und welche Möglichkeiten er sieht, den in dieser Konsequenz liegende Nihilismus durch eine Besinnung auf das eigene Selbst und die «grosse Vernunft» des Leibseins zu überwinden.
Aus dem Inhalt: Erkenntnistheorie als Krise der Vernunft - Sprache als Bedingung der Wahrheit - Intuition contra Erkenntnistheorie - Das absolute Selbst - Wahrheitskritik und moralischer Wille.