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«Von Cowboys bis True West»: Sam Shepards Drama

Dokumente einer amerikanischen Phantasie

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Michael Krekel

Im Urteil anerkannter Literaturwissenschaftler und Theaterkritiker gilt der Kalifornier Sam Shepard als der seit Jahren einfalls- und einflussreichste zeitgenössische Dramenautor Amerikas. Dies belegt nicht nur der stattliche Gesamtumfang seines bisherigen Oeuvres, sondern auch die grosse Zahl von Aufführungen auf amerikanischen Bühnen, die mit seinem Namen verknüpft sind. In der Bundesrepublik Deutschland hingegen ist Shepards Drama noch immer weitgehend unbekannt. Das Multitalent, das Komponist und Musiker, Bühnen- und Filmschauspieler, Regisseur, Dichter, Drehbuch- und Bühnenautor ist, hat sich in hiesigen Breitengraden erst als Verfasser des Drehbuchs zu Wim Wenders' Film Paris, Texas einen Namen gemacht. Auf deutschsprachigen Bühnen wird Shepards Werk, das sich konventionellen Interpretationsmustern weitgehend entzieht, nahezu ignoriert. Die vorliegende Untersuchung geht von der These aus, dass dies u.a. in der typisch amerikanischen Qualität der Dramen begründet liegt.
Aus dem Inhalt: Einflüsse und Wirkungen - Filmische und musikalische Elemente - Raumgestaltung/Bühnenaufbau - Figurenzeichnung - Sprachgestaltung - Thematische und handlungsspezifische Elemente - Interpretation: The Tooth of Crime - Zusammenfassung.