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Frauen und Entwicklung in Kamerun

Die sozio-ökonomische Bedeutung der Frauenarbeit im Subsistenzsektor, dargestellt im Kontext der ländlichen Entwicklung des Staates Kamerun

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Elisabeth Brandt-Gerbeth

Am Beispiel eines nationalen Entwicklungsprojekts in der Südwest-Provinz wird gezeigt, welche Auswirkungen Modernisierungs- massnahmen auf die soziale und ökonomische Lage von Frauen in der ländlichen Gesellschaft Kameruns haben.
Der theoretische Ansatz erläutert, wie die im Subsistenzsektor verausgabte Frauenarbeit im sogenannten peripheren Kapitalismus durch die Zwänge des Weltmarktes unter die Kapitalakkumulation «subsumiert» wird.
Die Folgen dieses Prozesses für die «Lebenswirklichkeit» der Frauen und die Nachteile, die ihnen individuell und kollektiv - verglichen mit ihrer Position in autochthonen Gesellschaftstypen - entstehen, werden dargestellt und auf ihre Handlungsmöglichkeiten im Rahmen des kamerunischen Nationalstaats bezogen.
Aus dem Inhalt: Der Subsumtionsansatz und die Rolle des Staates - Wirtschaftliche und politische Entwicklung Kameruns - Geschichte der kolonialen Penetration - Dorfökonomie und Weltmarkt - Modernisierung und Status der Frauen.