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Die Entwicklung des Krankheitsbegriffs der Claudicatio intermittens

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Edeltraut Protzen

1858 hat Charcot am Menschen die Claudication intermittente beschrieben, die 1831 Bouley in der Tiermedizin beobachtet hatte. Aber erst 1898 griff Erb das Thema wieder auf. - Am auffälligsten ist die Claudicatio intermittens an den Extremitäten (Intermittierendes Hinken), wobei mit den motorischen auch vasomotorische und sensible Störungen verbunden sind. Die Claudicatio intermittens tritt aber u.a. auch am zentralen Nervensystem und im Bereich des Verdauungstrakts auf. Die mehrschichtige Symptomatik lässt sich im wesentlichen aus arteriosklerosebedingten Durchblutungsstörungen erklären.
Aus dem Inhalt: Claudicatio intermittens - Intermittierendes Hinken und verwandte Funktionsstörungen an anderen Organen - Symptomatik, Differentialdiagnose, pathologische Anatomie, Pathogenese, Aetiologie und Therapie.