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Heinrich von Kleist- «Prinz Friedrich von Homburg»- und- «Die Verlobung in St. Domingo»

Studien, Beobachtungen, Bemerkungen

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Horst Häker

Hauptanliegen ist die Einbettung von Kleists Schauspiel in die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Bezüge von 1809-11. Kleists Werk sollte zur Zeit seines Entstehens konkrete Aufgaben erfüllen, was durch 165 Jahre Rezeptionsgeschichte und die damit verbundene Abstrahierung, Überhöhung und Metaphysierung verdrängt worden ist. Die Arbeit unternimmt den Versuch, auf den Ansatz von 1810/11 zurückzuführen; sie bezieht die mit dem Schauspiel vom Prinzen von Homburg offenkundig eng verbundene Erzählung von der Verlobung in St. Domingo ein.
Aus dem Inhalt: Die Quellen - Kleist und Friedrich der Grosse - «Luisenfassung» und «Natalienfassung» - Zum Namen Arthur - Poetisierung der Macht im «Homburg», Kritik der Macht in der «Verlobung» - Fouqués Ringen um den Fehrbellin-Homburg-Stoff - Die Breslauer Aufführungen 1821/22 (Premiere in Preussen).