Show Less
Restricted access

Realismus von subjektiven Wahrscheinlichkeiten

Eine kognitionspsychologische Analyse inferentieller Prozesse beim Overconfidence-Phänomen

Series:

Regine S. May

Inwieweit kann der einzelne die Begrenztheit seines Wissens und die Möglichkeit von Irrtümern in Rechnung stellen? - Methodenkritische Überlegungen sowie mehrere empirische Untersuchungen relativieren die Bedeutung des sogenannten «Overconfidence-Phänomens», das bislang als Beweis für eine generelle menschliche Tendenz zur Selbstüberschätzung gewertet wurde. Auf der Basis einer Systematisierung des Begriffs der subjektiven Wahrscheinlichkeit zeigt ein neuer kognitionspsychologischer Ansatz die Faktoren auf, von denen es wesentlich abhängt, ob Menschen in der Lage sind, die Grenzen ihres eigenen Wissens einzuschätzen.
Aus dem Inhalt: Zum Begriff der subjektiven Wahrscheinlichkeit in in Philosophie und Psychologie - Empirische Forschungsansätze - Calibration als Mass des Realismus von subjektiven Wahrscheinlichkeiten - Ein Prozessmodell zur Entstehung subjektiver Wahrscheinlichkeit bei Inferenzen aus Hintergrundwissen.