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Raumbegriff und Objektbeziehungen beim Kind

Die Entstehung des perspektivischen Zeichnens bei verhaltensgestörten und normalen Kindern. Eine empirische Untersuchung

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Christiane Lange-Küttner

Die Entwicklung des Raumbegriffs und seiner Umsetzung in der Zeichnung geht parallel mit der Entwicklung der emotionalen Reifung des Kindes. Die Autorin weist auf verblüffende Übereinstimmungen zwischen der Theorie Piagets und der Objektbeziehungstheorie der Psychoanalyse hin. In der empirischen Untersuchung über das realistische Zeichen von psychiatrisch auffälligen Kindern stellt sich heraus, dass es signifikante Unterschiede zur Vergleichsgruppe in Bezug auf Gefühlsintensität, Selbstdarstellung, Naivität, dem Erzählen einer Handlung, Objektmangel, Arbeitsbegriff sowie bei der Lösung von elaborierten Raumproblemen bzw. der formelhaften Darstellung gibt.
Aus dem Inhalt: Ontogenese des perspektivischen Zeichnens - Entwicklungspsychologie Piagets und Objektbeziehungstheorie der Psychoanalyse - Kriterien zur Auswertung von Kinderzeichnungen - Empirischer Vergleich der Schlafraumzeichnungen von 9-12jährigen.