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Grundlegung eines kriminologisch orientierten Strafrechtssystems

unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer Voraussetzungen und des gesellschaftlichen Strafbedürfnisses

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Uwe Scheffler

Nachdem Uwe Scheffler in seiner Studie «Kriminologische Kritik des Schuldstrafrechts» (Europäische Hochschulschriften II/445) nachgewiesen hat, dass das Schuldprinzip die Verwertung kriminologischer Erkenntnisse im Strafrecht verhindert, stellt er nun eine Alternative vor: Er belegt zunächst, dass die Uneinheitlichkeit der Kriminologie nicht von wissenschaftstheoretischer Unvereinbarkeit, sondern lediglich vom unterschiedlichen Verhältnis zur Strafrechtspflege geprägt ist. Daran anknüpfend entwickelt er ein Strafrechtssystem, das kriminologische Erkenntnisse berücksichtigt, ohne generalpräventive Erfordernisse zu vernachlässigen.
Aus dem Inhalt: Die paradigmatische Struktur der Kriminologie: Grundlage und Kritik - Die Ersetzung des Schuldparadigmas: Strafbegründung und objektives Verantwortlich-Sein / Strafzumessung und Verhältnismässigkeitsgrundsatz / Strafvollstreckung und Freiwilligkeit.