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Der achäische Bund als hellenische Mittelmacht

Geschichte des achäischen Koinon in der Symmachie mit Rom

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Andreas Bastini

Wie die Achäer den Aufstieg ihres Bundesstaates zur hellenischen Mittelmacht im 3. Jahrhundert v.Chr. nur im Bündnis mit jeweils einer der hellenistischen Grossmächte vollzogen hatten, so konnten sie ihre Machtstellung in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts nur im Bündnis mit Rom wahren. Die vorliegende Darstellung der Geschichte des achäischen Koinon in den Jahren 198-146/5 v.Chr. geht insbesondere folgenden Fragen nach: Welche Voraussetzungen und Bedingungen hatte das Bündnis mit Rom? Welchen politischen Handlungsspielraum besass noch eine auf Freiheit und Unabhängigkeit zielende Politik im Koinon? Welche Ursachen hatten das römische Strafgericht von 167 v.Chr. und die Katastrophe des Bundes im Jahr 146/5 v.Chr.?
Aus dem Inhalt: Der Bündniswechsel der Achäer von 198 v.Chr. - Erste Belastungsproben für die Symmachie mit Rom in der Ära des Philopoimen von Megalopolis - Der Verrat des Kallikrates von 180 v.Chr. - Die achäische Mittelmacht im Spannungsfeld zwischen Perseus und Rom - Das gewaltsame Ende des achäischen Unabhängigkeitsstrebens - Das Ringen um die Freilassung der achäischen Deportierten seit 167 v.Chr. - Die Katastrophe des achäischen Bundes.